Könnt ihr euch noch an den größten Shitstorm, den die Telekom vor einigen Monaten aufgelöst hat, erinnern? Innerhalb von wenigen Stunden hatte sich die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitet und bereits nach wenigen Minuten hatte die Telekom einen neuen Namen bekommen – Drosselkom. Letzten Endes wurde daraus aber dann doch nichts und die Telekom hat die Sache mit der Drosselung schnell wieder vergessen!

o2 wünscht sich wahrscheinlich auch einen neuen Namen oder weniger Kunden und hat sich was „nettes“ überlegt:

o2 macht seine Ankündigung von vor fast einem Jahr wahr und führt am 1. Oktober 2014 die DSL-Drosselung ein. Das ganze wird dann auch noch als „Vorteil“ verkauft, denn genannt wird diese „Fair-Use-Vorteil„. Betroffen sind dann alle DSL-Neukunden und Bestandskunden, die die entsprechende Klausel im Vertrag haben/ haben werden.

Fair-Use-Vorteil

Ab wann wird gedrosselt?

Die Reduzierung erfolgt nur, wenn man in drei aufeinander folgenden Monaten mehr als 300 GB Volumen pro Monat verbraucht (die Rede ist hier von den o2 DSL-Pakete M und L). Danach wird im 4. und allen darauffolgenden Monaten die Geschwindigkeit auf 2 MBit/s reduziert, und zwar ebenfalls erst, wenn man die 300 GB Grenze überschreitet. Wer will kann dann DSL Upgrade-Pakete hinzubuchen.

Was bedeuten die Zahlen in der Grafik?

Die Grafik von oben soll laut o2 zeigen, dass ein User mit durchschnittlichem Verbrauch seine Nutzung um mehr als das 14-fache erhöhen müsste, um gedrosselt zu werden. Die Statistiken sind natürlich gefälscht um die Drosselung zu verschönern.

o2-DSL-Kunden Umfrage

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