Spartipps für Studenten

Als Studentin oder Student hat man oft genug das Problem, dass der Euro eben nicht so locker sitzt. Denn meistens bezieht man entweder Bafög, wird von den Eltern unterstützt und/oder arbeitet nebenbei. Doch egal, zu welcher Gruppe man selbst gehört, meistens gibt es immer noch Optimierungspotenzial, das man als Studierender ausnutzen sollte.

Strom sparen!

Unabhängig davon, ob man allein oder in einer Wohngemeinschaft lebt, man sollte unbedingt darauf achten, dass man Strom spart. Und das ist auf viele Arten und Weisen möglich, sowohl bei der Auswahl des Stromanbieters als auch im Alltag. Zunächst sollte man sich die Zeit nehmen, um allein oder mit Freunden einen Strompreisvergleich für individuelle kWh Angaben anzustellen und danach aussuchen. Dabei ist in einer WG wie bei fast allen Aspekten der große Vorteil, dass die Kosten sich durch die mehreren Bewohner teilen. Ansonsten gibt es einige Tipps: Wird etwa eine große Menge an gekochtem Wasser benötigt, empfiehlt es sich, dass man den Wasserkocher dazu nur einmal anschmeißt, statt ihn mehrere Male in Betrieb zu nehmen. Das liegt daran, dass Wasserkocher echte Stromfresser sind. Ansonsten gibt es natürlich die üblichen Hinweise: Immer darauf achten, dass man das Licht in ungenutzten Räumen abschaltet und insbesondere Geräte nicht im Standby-Modus lassen, sondern stattdessen ganz abschaltet. Im Standby-Modus ist es immer so, dass die Geräte Strom ziehen, obwohl sie eigentlich nicht wirklich an sind.

Man sollte übrigens auch darauf achten, Energiesparlampen einzusetzen. LED-Lampen beispielsweise brauchen erheblich weniger Energie als die klassischen Glühbirnen, die auch mittlerweile weitgehend vom Markt sein dürften. Ein weiterer Vorteil dieser Lampen: Sie sind wesentlich besser für die Umwelt geeignet als die klassische Variante.

Studententarife nutzen

Fast alle Unternehmen bieten für ihre Dienstleistungen mittlerweile Studententarife an, mit denen man bares Geld sparen kann. Und angesichts des knappen Budgets sollte man diese Tarife nach Möglichkeit auch in Anspruch nehmen. Dabei muss man aber berücksichtigen, dass die Firmen verständlicherweise in aller Regel einen Nachweis über die Studientätigkeit haben wollen – ein geringer Preis im Vergleich zu den Vorteilen, die man aus den Angeboten ziehen kann. Oftmals gibt es, wie zum Beispiel bei Amazon, sogar Leistungen gratis dazu, insofern man ein Student ist.

Mieten über das Deutsche Studentenwerk

Falls möglich, sollte man beim Deutschen Studentenwerk statt bei privaten Vermietern wohnen. Denn diese sind erheblich günstiger als die privat angebotenen – 200 Euro inkl. Strom zuzüglich eines günstigen, aber schnellen Internetanschlusses sind keine Seltenheit.

Clever Fahrgelegenheiten vergleichen

Während man früher fast auf die Deutsche Bahn und ihre Sonderkonditionen durch die Bahncards angewiesen war, haben nun Anbieter wie Blabla-Car und die Fernbusse diesen Zustand glücklicherweise geändert. Die Konkurrenz hat hier ganz erheblich das Geschäft belebt – und die Kunden profitieren. Denn Fernbusse unterbieten die Preise der Bahn oft, auch wenn man meistens mit ihnen noch länger braucht. Hat man selbst ein Pkw, kann man es als Mitfahrgelegenheit anbieten und so für geringe Umwege Sprit sparen.

Auto oder öffentlicher Personennahverkehr?

Am Ende des Tages muss jeder Studierende selbst entscheiden, ob er oder sie ein Pkw behalten oder kaufen will. Man sollte nur nicht vergessen, dass die Boliden monatlich starke, finanzielle Belastungen darstellen können. Je nachdem fallen monatlich hohe Kosten für die Kfz-Haftpflichtversicherungen an, die Kfz-Steuer, Spritkosten, TÜV und Hauptuntersuchungen sowie die Kosten für Reparaturen und Reifen sowie Reifenwechsel sollte man auch im Blick behalten. Da gerade in Großstädten der enge Feierabendverkehr mit seinem Stop-and-Go zwischen den verschiedenen Kreuzungen die Spritkosten in die Höhe treiben kann, sollte man sich zumindest überlegen, es öfter stehen zu lassen und die günstigeren Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs zu nutzen. Je nachdem, wie groß die Stadt ist, ist auch das Netz meistens besser oder schlechter ausgebaut. Oft ist es sogar in einem Studienticket mit den Studiengebühren/Semesterkosten gleich ganz verbunden, sodass keine Extrakosten anfallen.

Aber gerade, wenn der Schuh finanziell arg drückt, sollte man seine ersten Gedanken auf jeden Fall in diese Richtung lenken.

Ohne Computer geht nichts

Mittlerweile geht ohne Computer so gut wie gar nichts. Daher sollte man darauf achten, einen möglichst kostengünstigen Laptop zu erstehen, der aber auf der anderen Seite auch möglichst lange hält und selten abstürzt – denn wer will schon dauernd Backups erstellen, um seine kostbaren Daten zum Beispiel für eine Hausarbeit zu stützen? Auch hier sollte man möglichst viel vergleichen, um die attraktivsten Deals zu finden und ein wenig geduldig sein, um optimal von den besonders nach Weihnachten interessanten Angeboten zu profitieren.

Im Krankheitsfall

Für den Krankheitsfall sollte man nach Möglichkeit immer auf die No-Name-Produkte ohne die großen Markennamen, aber mit den gleichen Inhaltsstoffen zurückgreifen. Denn diese sind teilweise fast um die Hälfte günstiger als die der Big Player – helfen aber auf die gleiche Art und Weise. Nach Möglichkeit sollte man sich die wichtigsten Medikamente wie zum Beispiel Mittel gegen Schnupfen oder Schmerztabletten über Online-Apotheken einkaufen – da hier beispielsweise die Pacht für den Laden und zahlreiche andere Kosten wegfallen, sind die Medikamente meistens auch für den Kunden erheblich billiger.

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