Wer zahlt die Hinsendekosten bei Widerruf?

Kommt es bei Bestellungen zu einem Widerruf, dann muss nach einem aktuellen Urteil (Europäischer Gerichtshof) der Händler grundsätzlich die Portokosten tragen, die ursprünglich berechnet wurden, während diese früher oftmals geteilt wurden. Die Portokosten für die Rücksendung hingegen unterliegt einer 40 Euro Regel, die berücksichtigt werden muss. Hier ist es so, dass bis zu einem Wert von 40 Euro der Käufer die Rücksendung bezahlen muss, über diesem Wert muss auch dieses Porto vom Händler getragen werden.


Hinsendekosten erstatten zu müssen bedeutet für den Händler also, den vollen Preis zurück zu bezahlen, den der Käufer ursprünglich bezahlt hatte. Für die Käufer ist das natürlich optimal gemacht. Ungerecht finden es natürlich vor allem die Händler, wenn eine Bestellung mehr als 40 Euro wert ist, beide Kosten tragen zu müssen. In anderen Ländern ist dies nicht so der Fall, sondern die Kosten werden geteilt, was durchaus für die Zukunft auch in Deutschland gesetzlich geregelt werden könnte.