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Amazon Trade-In Programm — Artikel für 10€ tauschen und einen 5€ Amazon Gutschein erhalten *UPDATE*

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Amazon hat die Aktion nicht nur bis zum 8. Juli 2012 verlängert, sondern auch noch den Eintauschwert von 10€ auf 5€ gesenkt – zur Landingpage.

Ursprünglicher Artikel vom 06.06.2012: Amazon-Kunden, die den Trade-In Programm noch nicht benutzt haben, können sich über ein Bonus freuen. Tauscht man aktuell etwas im Wert von mindestens 10€, dann bekommt man einen 5€ Amazon Gutschein.

amazon trade in

Der Ablauf ist ganz einfach. Auf der Amazon Trade-In Landingpage sucht man aus über 200.000 Büchern und über 5.000 Games nach dem Artikel, den man eintauschen möchte und schaut ob die Artikel auch alle Kriterien erfüllen. Das vorfrankierte Versandetikett ausdrucken und den Artikel kostenlos an Amazon schicken. Der Ankaufswert wird nach Eingang des Artikels auf dem Amazon Kundenkonto gutgeschrieben. Den 5€ Bonus-Gutschein bekommt Ihr 3-4 Tage später in einer separaten E-Mail-Benachrichtigung.

Der große Prepaid Vergleich

Heute Nacht habe ich die Prepaid Vergleichstabelle um einige Optionen (z.B. Internet- und SMS-Flatrate) erweitert und aktualisiert.

Die Kommentare sind hier geschlossen.

Amazon Warehouse Deals — Garantie, Gewährleistung & Co. *UPDATE*

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In den Kommentaren kam gestern die Frage auf, was denn passieren würde, wenn das Gerät (z.B. ein Fernseher) über Nacht den Geist aufgeben würde. Ich habe daraufhin Amazon angeschrieben und eine nette Antwort erhalten.

“Wenn innerhalb der ersten 2 Jahre nach Kauf ein Defekt auftritt melden Sie sich einfach bei uns. Dies gilt auch für AMAZON WAREHOUSE DEALS. Sollte eine Reparatur nicht erfolgreich sein erhalten Sie eine Rückerstattung oder einen kostenlosen Ersatz.”

Da in den letzten Wochen viele von Euch bei den Amazon Warehouse Deals zugeschlagen haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr in den Kommentaren kurz Eure Erfahrungen mit der Ware niederschreiben würdet.

Ursprünglicher Artikel vom 29.05.2011: In den letzten Tagen habe ich sehr oft über die Warehouse Deals von Amazon berichtet. Immer wieder tauchten in den Kommentaren fragen zur Garantie, Gewährleistung & Co. auf. Um alle Fragen zu beantworten, habe ich mich für einen INFO-Artikel entschieden.

Bei den Warehouse Deals handelt es sich um Versandrückläufer, also um Artikel die von User innerhalb von 14 Tagen nach dem Kauf zurückgeschickt wurden. Die Artikel können natürlich Gebrauchsspuren oder Schönheitsfehler aufweisen. Meistens sind diese besagte Artikel allerdings neuwertig und daher auch extrem lohnenswert. Nichtsdestotrotz sollte man vor dem Kauf einen Preisvergleich mit Idealo oder Geizhals machen.

warehousedeals logo

Amazon hat die Gewährleistung und Garantie Klausel ziemlich gut versteckt. Um die Information zu finden, muss man wie folgt vorgehen. Auf der Artikelseite eines Warehouse Deals gehen, den Link Widerrufsbelehrung und weitere Verkäuferinformationen folgen, dann den Link Allgemeine Geschäftsbedingungen anklicken und anschließend findet man unter “§ 11 Mängelhaftung” den Satz “Die Verjährungsfrist beträgt zwei Jahre, gerechnet ab Lieferung.” Was das genau heißt, hat mir Amazon heute auf Nachfrage geschrieben: “Sie haben nach Erhalt der Ware 30 Tage Rückgaberecht, egal aus welchen Gründen. Und darüber hinaus, die 2-jährige Gewährleistung über Amazon.de sowie über den Hersteller.” Also man bekommt nur 2 Jahre Gewährleistung, keine Garantie!

Der Unterschied von Gewährleistung und Garantie liegt darin, dass es sich bei der Gewährleistung um eine gesetzlich festgelegte Verpflichtung handelt. Gesetzlich ist ebenfalls vorgeschrieben, in welchem Umfang der Verkäufer Gewährleistung auf seine Produkte geben muss.  Die Garantie dagegen ist eine freiwillige Leistung. Sie kann aber über oder auch unter den Verpflichtungen der Gewährleistung liegen. Doch oft liegt sie darunter.

Beispielangebot

Vor ein paar Tagen gab es ja das HTC Desire für extrem günstige 198€. Da ich für das nächste Gewinnspiel sowieso auf der Suche nach einem Smartphone war, habe ich sofort zugeschlagen. Ich habe schon sehr oft bei den Warehouse Deals von Amazon zugeschlagen, daher überraschte mich der sehr gute Zustand des Smartphones nicht. Hier mal ein paar Bilder (Der Riss in der Folie stammt übrigens von mir icon smile )

DSC 02562

Hier weitere Bilder in Originalgröße: Bild #1, Bild #2, Bild #3, Bild #4, Bild #5, Bild #6, Bild #7, Bild #8.

Der äußere Zustand ist also sehr gut, obwohl der Zustand mit gebraucht bis gut angegeben wurde.

Fazit

Dank der unproblematischen Rückgabe ohne Murren und Diskussion von Amazon kann man meiner Meinung nach nichts falsch machen. Amazon nimmt innerhalb von 14-30 Tagen (kostenloser Rückversand) wirklich alles ohne Fragen zu stellen zurück und überweist das bezahlte Geld auch sofort nach Erhalt der Ware zurück auf euer Bankkonto.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit den Warehouse Deals von Amazon gemacht? Dann schreibt doch einfach eure Erfahrungen in einem kurzen Kommentar nieder…

Wie sieht die Rechtslage bei Gutscheine, insbesondere bei Groupon-Gutscheine aus? – u.a. Rückerstattung des Kaufpreises

Da Ich in letzter Zeit immer häufiger e-Mails mit dem Inhalt “Mein Gutschein von Groupon/DailyDeal/Cooledeals/etc. ist abgelaufen, kann ich mein Geld zurückfordern” erhalte, habe Ich mich für Euch zum Thema Gutscheine und ihre Gültigkeit sowie Rückgaberecht bei einem Anwalt schlau gemacht.

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In diesem Artikel geht es NICHT um Gutscheine, die man immmer wieder im Briefkasten oder aber auch in meinem Gutschein Blog findet, sondern um Gutscheine, die man kauft, also Geschenkgutscheine bzw. Wertgutscheine.

Wie bereits oben erwähnt habe ich dazu einen Anwalt befragt. Die Antwort ist etwas lang geworden, dafür aber sehr ausführlich und mit einem positiven Ergebnis.

Bei Gutscheinen handelt es sich um Inhaberkarten im Sinne des § 807 BGB, welche auch kleine Inhaberpapiere genannt werden. Der Aussteller des Gutscheins verpflichtet sich, gegenüber dem Inhaber die verbriefte Leistung zu erbringen. Von Bedeutung ist, dass derjenige, der das Papier inne hat, grundsätzlich auch die Leistung fordern kann. Eine Konkretisierung auf eine bestimmte Person findet nicht statt, so dass der Gutschein ohne Weiteres weiterverschenkt werden kann.

Ein Gutschein kann grundsätzlich zeitlich befristet werden. Ist in dem Gutschein nichts Abweichendes geregelt, so unterliegt der darin verbriefte Anspruch der regelmäßigen Verjährungsfrist. Diese beträgt nach § 195 BGB drei Jahre. Die Frist beginnt nach § 199 BGB erst mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Tatsachen und der Person des Schuldners erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste. Im Falle eines Gutscheins entsteht der Anspruch mit der Ausstellung. Da auch der Schuldner grundsätzlich bekannt ist, beginnt die Frist im Regelfall mit dem Schluss des Jahres, in dem der Gutschein erworben wird. Wird mithin am 16. Juni 2010 ein Gutschein erworben, so verjährt der darin verbriefte Anspruch zum 31. Dezember 2013. Unter normalen Umständen kann daher davon ausgegangen werden, dass der Anspruch aus einem Gutschein nach drei Jahren verjährt.

Ist ein Verfallsdatum auf dem Gutschein notiert, so sind Besonderheiten zu beachten. Handelt es sich um einen „normalen“ Gutschein, so ist davon auszugehen, dass eine Abkürzung der Verjährungsfrist unter drei Jahren zumindest in Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht wirksam erfolgen kann.

So hat das Landgericht München I im Jahr 2007 (Az.: 12 O 22084/06) etwa die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Amazon, welche eine Verfallfrist von einem Jahr vorsahen, für unwirksam erklärt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Verkürzung der Verjährungsfrist zu einer unangemessenen Störung des Äquivalenzinteresses, d.h. des Interesses der Parteien jeweils eine ausgewogene Gegenleistung zu bekommen. Der Verbraucher, der den Gutschein bereits bezahlt habe, werde unangemessen benachteiligt, wenn die Gegenleistung lediglich innerhalb eines Jahres in Anspruch genommen werden könne. Die Diskrepanz zwischen der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren und der Verfallfrist von einem Jahr sei unangemessen und nicht hinnehmbar.

Von besonderer Bedeutung ist insoweit der Umstand, dass die Verfallfrist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen enthalten war. Sollte tatsächlich individuell mit dem Vertragspartner eine kurze Verfallfrist vereinbart werden, so kann diese aufgrund der bestehenden Vertragsfreiheit durchaus wirksam sein. Eine individuelle Vereinbarung wird im Handel, vor allem im Online-Handel, jedoch kaum vorkommen, da das den Gutschein ausgebende Unternehmen diesen meist unter einseitig formulierten Bedingungen zur Verfügung stellt. Dies ist grundsätzlich bereits dann der Fall, wenn die Frist auf den vorgefertigten Gutscheinen abgedruckt ist.

Darüber hinaus hat das Landgericht München betont, dass bei der Beurteilung der Angemessenheit der Verfallfrist jeweils die Umstände des Einzelfalles zu berücksichtigen seien. Unter normalen Umständen wird eine wesentliche Verkürzung der Verfallfrist in Allgemeinen Geschäftsbedingungen somit nicht möglich sein. Abweichend kann die Sachlage jedoch dann zu beurteilen sein, wenn der gezahlte Kaufpreis nicht dem Gegenwert des Gutscheins entspricht. Bezahlt der Käufer im Rahmen einer Aktion etwa einen Betrag in Höhe von 20,00 Euro und bekommt er dafür einen Gutschein in Höhe von 50,00 Euro, so kann dieser Umstand eine Verkürzung der Verfallsfristen gegebenenfalls rechtfertigen. In diesem Fall hat der Käufer mehr bekommen, als ihm zustand. Diesen Bonus hat er sich gewissermaßen durch eine kürzere Verfallsfrist erkauft. Je weiter der Kaufpreis und die Gegenleistung differieren, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine Abkürzung der Verfallsfrist einer gerichtlichen Überprüfung stand hält. Eine abschließende Aussage dahingehend, dass ein Gutschein immer drei Jahre lang gültig ist, kann aufgrund der bestehenden Rechtslage mithin nicht getroffen werden. Die dreijährige Gültigkeit stellt sicherlich den Regelfall dar, dennoch können jeweilige Besonderheiten eine Abkürzung der Frist rechtfertigen.

Eine weitere Besonderheit ist dann zu beachten, wenn der Gutschein etwa für eine bestimmte Veranstaltung ausgegeben wird, welche zu einem konkreten Zeitpunkt stattfinden soll. Handelt es sich etwa um einen Gutschein für ein bestimmtes Fußballspiel, so kann der Anspruch durchaus verfallen, wenn das Spiel nicht besucht wird. Ein Anspruch auf Zugänglichmachung eines anderen Spiels besteht dann grundsätzlich nicht.

Von der Frage der Gültigkeit des Gutscheins ist die Frage zu trennen, ob der Inhaber des Gutscheins nach dem Verfall einen Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises hat. Grundsätzlich ist dies zu bejahen. Der Käufer hat den Kaufpreis bereits bezahlt und dafür keine Gegenleistung erhalten. Der Verkäufer ist somit in Höhe des Kaufpreises ungerechtfertigt bereichert; er muss diesen erstatten. Allerdings wird der Verkäufer einen gewissen Betrag zur Abdeckung seiner Kosten und des ihm entgangenen Gewinns einbehalten dürfen. Wie hoch dieser Betrag ausfällt, ist jeweils im Einzelfall unter Berücksichtigung der besonderen Umstände zu prüfen.

Für die meisten von uns wird der letzte Absatz am interessantesten sein. Zwar muss der Verkäufer den Kaufpreis erstatten, allerdings darf er ein Teil des Kaufpreises behalten. Mir sind bereits zwei Gutscheine von DailyDeal abgelaufen, worauf ich dann DailyDeal um die Rückerstattung des Kaufpreises gebeten habe. Beide Gutscheine hatten einen geringen Einkaufswert. Die Antwort von DailyDeal klang dann ungefähr so: “Regulär ist eine Rückgabe nach Ablauf der Widerrufsfrist nicht möglich. Aus Kulanz würden wir Ihnen jedoch anbieten, dass wir den bezahlten Kaufbetrag auf Ihrem DailyDeal-Kundenkonto hinterlegen, so dass Sie ihn für zukünftige Bestellungen verwenden könnten.” Da der Betrag gering war, habe ich zugestimmt und nicht weiter nach einer Erstattung auf mein Bankkonto gebeten. Ein Freund von mir hatte mal das selbe Problem mit einem Gutschein von Groupon und Groupon hat Ihm das Geld auf sein Bankkonto zurück überwiesen.

IMPORT-FAQ: Spiele und Filme im Ausland bestellen – Was muss ich beachten ?

Nach langem Warten ist auch unser IMPORT-FAQ endlich fertig. Bei Fragen, Anregungen oder konstruktiver Kritik, benutzt einfach die Kommentarfunktion.

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Wie lang dauert der Versand aus dem Ausland?

Bei Bestellungen aus dem Ausland müsst ihr mit längeren rechnen. Diese sind natürlich von der Herkunft des von euch erworbenen Produkts abhängig. Bestellt ihr aus dem europäischen Ausland (sprich: Frankreich, Belgien, Italien usw.) so kann man mit einer Lieferzeit von ca. 5-10 Tagen rechnen. Interessant ist es, dass Amazon.co.uk oft aus Deutschland Artikel versendet, obwohl man auf der englischen Seite bestellt hat. So kann es auch vorkommen, dass ihr bereits nach ein bis drei Tagen die Ware erhaltet.

Handelt es sich bei eurem Artikel um eines, welches aus dem nicht-europäischen Ausland kommt, so müsst ihr euch leider ein wenig mehr gedulden. Hier kann die Lieferung gut zwei Wochen dauern und in einzelnen Fällen diese zwei Wochen sogar überschreiten. Faktoren sind hierbei Anbieter, Herkunftsregion und Größe des Artikels.

Zahlungsmöglichkeiten

Die meisten ausländischen Shops akzeptieren als Zahlungsmethode nach wie vor lediglich die Zahlung per Kreditkarte. Einige bieten zusätzlich den komfortablen Dienst der Zahlung via Paypal. Eine wirkliche Ausnahme sind Shops, die sogar die altbewährte Überweisungsmethode akzeptieren.

Zollarten und Gebühren

Bei Bestellungen aus dem Ausland ist Achtung geboten, was hinzu kommende Kosten, wie Zollgebühren und Einfuhrumsatzsteuer (EUSt), angeht.

Bestellt man aus dem europäischen Ausland, fallen grundsätzlich keine Zollgebühren an. Hier gilt es aber einige Ausnahmen, wie z.B. das Steuerparadies Jersey, zu beachten.

Die EUSt., die anfällt, wenn die Ware aus dem nicht-europäischen Ausland kommt, beträgt 19% und ist zu bezahlen, wenn sie mindestens 5 Euro beträgt. Dies ist der Fall, wenn der Wert der Bestellung (Preis inkl. der VSK) mindestens 26,30 Euro beträgt. Also zahlt man praktisch ab einem Bestellwert von 26,30 Euro zusätzlich 5 Euro EUSt.

Übersteigt der Wert eurer Bestellung die 150 Euro-Marke, fallen zusätzlich noch Zollgebühren an. Diese hängen davon ab, was ihr bestellt. Manche Waren sind sogar komplett von dieser Gebühr befreit. Informationen hierzu erhaltet ihr auf der offiziellen Seite des Zolls.

Welche Versandkosten muss ich kalkulieren?

Grundsätzlich muss beachtet werden ob Versandkosten pro Artikel oder pro Bestellung entstehen. Das variiert von Anbieter zu Anbieter, viele Versandhäuser im Ausland liefern kostenfrei nach Deutschland. Für Konsolen gibt es meistens einen Aufschlag wegen dem Gewicht und der Verpackung.

Sprachausgabe und Tonspur

Beim Kauf eines Spieles oder Films aus dem Ausland, sollte man sich informieren, ob es mehrere Tonspuren gibt. Dafür gibt es spezielle Webadressen wie zum Beispiel für spiele OGDB.de und für Filme OFDB.de. Die meisten DVD-Filme enthalten eine deutsche Tonspur!

Wichtige (technische) Hinweise für Artikel aus dem Ausland

Bei Unterhaltungselektronik wie zum Beispiel Medien-Player muss darauf geachtet werden, dass der Regionalcode mit den jeweiligen Medien übereinstimmt, sonst könnten Probleme auftreten.

Bei Elektrogeräte aus dem Ausland sollte man auf den Strombetrieb achten. In Deutschland haben wir den 230 V Netzstrom, in den USA werden Elektrogeräte mit 110 V betrieben. Also wird beim Kauf eines Gerätes aus den USA ein Spannungswandler benötigt. Der Preis eines Spannungswandlers liegt zwischen 10 und 50 Euro.

Geräte aus dem europäischen Ausland bereiten weniger Probleme, meistens wird nur ein Reisestecker gebraucht, da die Netzstecker in Europa nicht alle gleich sind. Ein Netzstecker kostet etwa 5€.

Konsolenspiele gibt es in zwei Formate, PAL und NTSC. Beim Kauf eines Spieles aus dem Ausland, muss darauf geachtet werden, dass es die PAL- Version ist, denn NTSC-Spiele sind für europäischen Konsolen nicht kompatibel.

DVDs und BluRays besitzen einen Regionalcode. Medien aus europäischen Länder werden Problemlos auf deutsche Player abgespielt. Medien aus den USA oder Asien dagegen können nur auf Region free Playern abgespielt werden.

Das Umrechnen verschiedener Währungen

Zum umrechnen der ausländischen Währungen (z.b. britischer Pfund) in Euro, könnt ihr Google oder Yahoo benutzen. Dazu gebt ihr den Preis in der Ausgangswährung an, das Wörtchen „in“ und dann das Kürzel der Währung, in die der Preis umgerechnet werden soll. Als Beispiel tippt ihr in Google ein: „10,63GBP in €“. Umgekehrt geht es natürlich auch, also z.B.: „10,70€ in GBP“.

Und hier findet ihr den Währungsrechner von Yahoo

Liefern alle Händler auch nach Deutschland?

Schlichtweg: Nein. Es gilt also immer, sich vor dem Kauf zu informieren. Betreffende Informationen erhaltet in der Regel beim jeweiligen Händler.

Hotels weltweit günstig buchen mit Hotwire und Priceline

Hotwire

Mit Hotwire könnt ihr einfach günstige Hotels buchen. Ihr wählt Hotelklasse, Eigenschaft und Region. Die Bedienung von Hotwire ist sehr simpel gestaltet und wird Euch Schrittweise erklärt.

Schritt 1

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Als erstes müsst ihr die Personen- und Zimmer Anzahl angeben und natürlich  die Check in und out Termine. Nachdem ihr auf “find a hotel“ geklickt haben erscheinen die Resultate.

Schritt 2

Als nächstes müsst ihr eure Suche filtern (BILD), das heißt sie müssen auf der Linke Seite die gewünschte Klasse wählen (z.B. 4-star and up) und anschließend die Area, also das Gebiet, wo sich euer Hotel befinden soll.

Schritt 3

Wenn ihr Euch für einen Hotel interessieren, dann klickt ihr drauf und schaut euch die Eigenschaften an (z.B. die Qualität des Services).

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Ein sehr interessanter Aspekt ist der Tripadvisor, die weltweit größte Hotelbewertungswebsite, dort können sie Erfahrungen von Gästen des jeweiligen Hotels lesen.

Schritt 4

Jetzt müsst ihr nur noch Buchen, sie sollte beachten, dass das verbindlich ist und das Geld nicht mehr zurück gestattet werden kann.

Priceline

Bei Princeline gibt es ein ähnliches Prinzip wie bei Hotwire Names „Name your own price“. Man sucht sich eine Hotelkategorie und ein Hotelgebiet aus, ein bestimmtes Hotel wird dabei nicht ausgewählt. Das Einzige was noch ausgewählt wird ist der Preis. Und dann bekommt man ein passendes Hotel von Princeline zugewiesen. Bei Princeline kann es für die Hotels Rabatte von bis zu 50 % geben, denn die Hotels können an Tagen an denen nicht so viel Betrieb ist sehr unauffällig Preisdumping betreiben, ohne dass die andere Kundschaft etwas davon mitbekommt, denn den Name des zugewiesenen Hotels erfährt man immer erst am Tag, an dem die Buchung erfolgt ist.

Schritt 1

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Zuerst werden Reiseziel, Reisezeit und die Anzahl der Zimmer festgelegt.

Schritt 2

Hier werden Hotel, Kategorie und der Wunschpreis (ohne Steuern von ca. 10-15%) ausgewählt.

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Reisenamen und der Name des Reservierenden müssen gleich sein, es muss jedoch nicht der gleiche Kontoinhaber sein. Bevor ihr euch entscheidet, was ihr gerne zahlen würdet währe zu empfehlen sich vorher über Suchmaschinen wie z.B. Expedia oder Hotelclub zu informieren.

Schritt 3

Ihr bekommt eure gesamte Buchung noch einmal komplett zusammengefasst vorgezeigt.

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Die Reiserücktrittsversicherung gilt nur für US-Einwohner, also wählt ihr sie nicht aus. Nun gebt eure Zahlungsdaten ein (Ihr könnt dabei ein wenig tricksen; siehe Bild). Jetzt müsst ihr noch eure Kreditdaten angeben. Klickt nun auf „Buy my Hotel room now“ und die Buchung wird durchgeführt, gleichzeitig wird eure Kreditkarte belastet. Stornieren ist nun nicht mehr möglich.

Schritt 4

Gleich nach der Buchung erfahrt ihr ob euer Hotel zum Wunschpreis gefunden wurde oder nicht. Konnte es nicht gefunden werden, da der Preis zu niedrig war, könnt ihr es nach 24 Stunden noch einmal versuchen.

Wie sieht es bei Preisfehlern rechtlich aus?

Sicherlich ist gerade beim Einkauf im Internet schon einigen Menschen geschehen, dass sie eine Ware zu einem sehr günstigen Preis bestellt haben und wenig später dann vom Verkäufer einen Hinweis erhalten haben, dass die Bestellung nicht zu Stande kommen würde, weil es sich um einen Preisfehler handelt. Dann ist der Ärger natürlich groß und man stellt sich die Frage, ob dies überhaupt rechtens sein kann, denn wenn man als Kunde bei einem guten Angebot zuschlägt, dann möchte man dieses natürlich auch erhalten können. Die Lage ist allerdings etwas schwieriger, als sie auf den ersten Blick aussieht.

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Einen richtigen Kaufvertrag ist man mit der Bestellung an sich noch nicht eingegangen, denn dieser kann erst dann entstehen, wenn der Kunde ein Angebot macht und der Verkäufer dieses Angebot auch annimmt. Es ist also rechtlich nicht so, dass durch das Angebot zum Verkauf schon ein Angebot vorhanden ist, das die Kunden nur noch annehmen müssen. Vielmehr ist es so, dass der Kunde anbietet eine Ware zu einem gewissen Preis zu kaufen und der Verkäufer dieses Angebot annehmen oder ablehnen kann. Generell muss der Verkäufer also bei einem Preisfehler die Ware auch nicht versenden.

Schwieriger wird die Sache dann, wenn automatische Bestätigungsmails versendet werden. Eine Mail, welche nur den Empfang der Bestellung ausweist reicht zwar zur Annahme eines Angebotes nicht aus, es lohnt sich aber manchmal die Formulierung genauer unter die Lupe zu nehmen. Ist einer solchen Mail eindeutig zu entnehmen, dass die Bestellung angenommen wurde und die Ware versendet wird, dann kann man dies auch als bindende Zusage werten. Damit kommt man allerdings bei Weitem nicht bei allen Händlern durch, wenn ein Preisfehler unterlaufen ist, denn diese haben dann immer noch die Möglichkeit, den Kaufvertrag anzufechten.

Hat sich der Händler verschrieben oder sonst einen Fehler beim Eingeben der Preise gemacht, dann handelt es sich um einen Erklärungsirrtum, der zum Anfechten berechtigt. Allerdings muss der Widerruf von Seiten des Verkäufers unverzüglich und ohne schuldhaftes Zögern erfolgen, wobei im Einzelfall entschieden wird, was unter unverzüglich zu verstehen ist. Lässt sich der Verkäufer zu lange Zeit mit der Anfechtung kann man allerdings Glück haben und die Ware dennoch zum günstigen Preis erhalten. Auch wenn der Händler mit seiner Anfechtung Erfolg hat muss er dennoch einen Schadensersatz leisten. Es wird hierfür davon ausgegangen, dass der Kunde auf den Vertrag vertraut hat und durch den Fehler des Verkäufers nun ein Vertrauensschaden entstanden ist. Muss man das Produkt also nun doch zum teureren Preis kaufen, dann muss der Händler für die Differenz zum falschen Preis haften.

Einen Zusatz hierzu gibt es allerdings. Wenn man fahrlässig nicht erkannt hat, dass es sich um einen falschen Preis handeln muss, dann besteht auch kein Anspruch auf Schadensersatz. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Preis übertrieben niedrig ausgezeichnet war und eigentlich offensichtlich ist, dass es sich um einen Fehler handeln muss.

Ebay und andere Auktionsplattformen sind hier allerdings eine Ausnahme von der Regel, denn das generelle Angebot geht hier vom Verkäufer aus, der zusagt an den Höchstbietenden zu verkaufen. Entsprechend ist der Kaufvertrag nach Ende der Auktion automatisch abgeschlossen und kann auch aus keinem Grund mehr angefochten werden.

Die Hoffnung bei einem Preisfehler eine Lieferung zu erhalten liegt etwa bei 50 Prozent. Es gibt Bestellungen bei denen die Hoffnung besteht, es gibt aber auch solche, bei denen sofort und gnadenlos storniert wird. Insbesondere wenn die Differenz zum echten Preis recht klein ist stehen die Chancen des Käufers recht gut. Je höher der Unterschied zum richtigen Preis, desto wahrscheinlicher ist auch eine Stornierung des Angebotes. Umgehen kann man diesen Schwierigkeiten recht einfach, indem man versucht Preisfehlern so weit es geht aus dem Weg zu gehen. Dazu sollte man sich einige einfache Regeln merken, an denen man Preisfehler erkennen kann.

Am einfachsten ist es solche Fehler zu finden, indem man einen entsprechenden Vergleich der verschiedenen Anbieter durchführt. Die günstigsten Anbieter liegen hier in der Regel etwa 5 Prozent unter den normalen Angeboten. Im Rahmen von besonderen Aktionen können es aber auch einmal 10 oder gar 20 Prozent Nachlass sein. Alles was darüber hinaus geht ist eher unwahrscheinlich und sollte daher vermieden werden, denn die Produkte sind normalerweise an einen gewissen Preisrahmen gebunden, den man nicht so einfach unterbieten kann, wenn man noch Gewinn machen möchte. Schwieriger ist es die Lage zu beurteilen, wenn es um ältere Produkte geht, denn dann ist der Händler oftmals einfach gezwungen den Preis massiv zu senken, damit er seine Sachen loswerden kann. Hier bietet es sich an, sich den Preisverlauf genauer anzusehen, dann kann man meist erkennen, ob der Preis stetig weiter abgesenkt wurde oder nur einmalig und sehr massiv. Letzteres wäre ein Hinweis auf einen Preisfehler.

Am unwahrscheinlichsten ist es, dass man mit einem Preisfehler durchkommt, wenn dieser in einem Shop eines kleinen Händlers vorhanden ist, der es sich vermutlich gar nicht leisten kann den Fehler zu ignorieren, oder wenn sich der Fehler bei Amazon und Co befindet, wo sehr große Lagerbestände vorhanden sind. Hier lohnt es sich meistens auch nicht, auf sein Recht zu pochen, während man bei Angeboten mit wenig Preisunterschied und kleinen Lagerbeständen zumindest hoffen kann, dass der Fehler nicht bemerkt wird und man ein tolles Geschäft machen kann. Glück gehört natürlich zweifellos dazu, klappt es nicht, dann kann man durch die Stornierung einfach auf einen Kauf verzichten und hat daher kein besonderes Risiko eingehen müssen. Gezielt nach Fehlern zu suchen lohnt sich aber sicherlich alleine schon wegen des Aufwandes nicht.

Versandhändler müssen Hinsendekosten bei Widerruf erstatten!

Wer zahlt die Hinsendekosten bei Widerruf?

Kommt es bei Bestellungen zu einem Widerruf, dann muss nach einem aktuellen Urteil (Europäischer Gerichtshof) der Händler grundsätzlich die Portokosten tragen, die ursprünglich berechnet wurden, während diese früher oftmals geteilt wurden. Die Portokosten für die Rücksendung hingegen unterliegt einer 40 Euro Regel, die berücksichtigt werden muss. Hier ist es so, dass bis zu einem Wert von 40 Euro der Käufer die Rücksendung bezahlen muss, über diesem Wert muss auch dieses Porto vom Händler getragen werden.

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Hinsendekosten erstatten zu müssen bedeutet für den Händler also, den vollen Preis zurück zu bezahlen, den der Käufer ursprünglich bezahlt hatte. Für die Käufer ist das natürlich optimal gemacht. Ungerecht finden es natürlich vor allem die Händler, wenn eine Bestellung mehr als 40 Euro wert ist, beide Kosten tragen zu müssen. In anderen Ländern ist dies nicht so der Fall, sondern die Kosten werden geteilt, was durchaus für die Zukunft auch in Deutschland gesetzlich geregelt werden könnte.

Garantie und Gewährleistung – wo ist der Unterschied?

Sind Ihnen die beiden Begriffe Gewährleistung und Garantie nicht so ganz klar? Dann lesen Sie hier weiter.

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Was bedeutet nun Gewährleistung eigentlich? Nun wenn der Verkäufer seine Waren mit Gewährleistung verkauft, dann steht er dafür auch gerade und muss eben gewährleisten, dass seine Produkte frei von jeglichen Mängeln sind. Damit sind Sach- und auch Rechtsmängel gemeint.

Falls der Käufer nach dem Kauf doch noch kleinere Mängel findet, muss er diese dem Verkäufer auch beweisen. Also die Beweislast liegt beim Käufer.

Informationen zu dem neuen Gewährleistungsrecht kann man im BGB § 437 nachlesen. Danach beträgt die Gewährleistung exakt 24 Monate, und somit 2 Jahre. Sie kann allerdings in einzelnen Fällen vertraglich auf 12 Monate verkürzt werden. Es spielt auch keine Rolle, ob es sich um gewerbliche oder Privatverkäufe handelt. Die Gewährleistung hat für beide Gültigkeit. Doch einen kleinen Unterschied gibt es im Gegensatz zu Unternehmen. Bei einem Privatkauf bzw. ebenso Verkauf kann diese Klausel ausgeschlossen werden. Das muss aber deutlich angegeben werden und kommt besonders auch bei Auktionen zur Anwendung. Wird dieser Hinweis vom Verkäufer aus irgendwelchen Gründen übersehen oder gar vergessen, dann kann er bei Lieferung mangelhafter Ware im schlimmsten Fall auch noch nach Ablauf der zwei Jahre in Schwierigkeiten geraten.

Die Garantie ist eine zusätzliche Leistung des Verkäufers, die außerdem freiwillig ist. Und im Gegensatz zu der Gewährleistung ist die Garantie immer nur auf bestimmte Teile des Produktes bezogen. Und auch nur auf einen gewissen Zeitraum. Hier ist auch nicht wichtig, in welchem Zustand sich die Ware vor dem Kauf befindet. Als Ansprechpartner für Garantiefragen kommt es darauf an, wer diese dem Kunden gewährt hat. Ist es der Händler oder der Hersteller. Wichtig ist, das der Käufer  im Falle der Garantie auch nachweisen muss, dass die defekten Teile vor dem Kauf noch nicht bestanden haben. Was bedeutet, die Mängel wurden erst zu einem späteren Zeitpunkt festgestellt. Garantien sind im Gesetzbuch nicht enthalten, dürfen aber auch nicht mit der Gewährleistung verwechselt werden.

Und wo liegt nun der Unterschied von Gewährleistung und Garantie? Bei der Gewährleistung handelt es sich um eine gesetzlich festgelegte Verpflichtung. Gesetzlich ist ebenfalls vorgeschrieben, in welchem Umfang der Verkäufer Gewährleistung auf seine Produkte geben muss.

Die Garantie dagegen ist eine freiwillige Leistung. Sie kann aber über oder auch unter den Verpflichtungen der Gewährleistung liegen. Doch oft liegt sie darunter. Und bei der Garantiebedingung  kann zusätzlich noch ausgeschlossen werden, das sie auf Dritte übergehen. Es kommt häufig vor, dass das komplette Gerät mit den  Teilen, auf die die Garantie vergeben wurde, vom Hersteller einfach ausgetauscht wird. Zwar macht ein Umtausch den ganzen Vorgang einfacher, hat aber zumindest einen Nachteil. Wenn z.B. das neue Produkt eine andere Serien Nr. hat, ist es schon nicht mehr das gewünschte und auf dieses muss der Verkäufer keine Gewähr geben. Für den Kunden wird aber meistens der Umfang der Garantie deutlich angegeben. Doch egal  welche Art von Garantie. In jedem Fall geht eine Garantieleistung über den Kaufvertrag hinaus und wird auch nicht von allen Händlern gewährt, da diese wie gesagt auf freiwilliger Basis beruht.

iPhone 3GS ohne Vertrag kaufen – wo und wieso?

Das iPhone 3GS – der Renner auf dem Handy-Markt

Wird zurzeit gehandelt wie warme Semmeln. Seine umfangreichen Funktionen und Anwendungsmöglichkeiten machen den mitunter hohen Preis wett. Wer ein iPhone 3GS ohne Vertrag kaufen will, muss dabei tief in den Geldbeutel greifen. Aber gibt es vielleicht Möglichkeiten Geld zu sparen, was sind die günstigsten Anbieter und wie schlage ich den größten Vorteil heraus? Keine Sorge, es gibt Lösungen. Die folgenden Zeilen erläutern die Angebote auf dem Markt. Dank der großen Anzahl von Anbietern und Vergleichsportalen, muss nicht alles zur UVP gekauft werden.

Doch bevor wir anfangen, was unterscheidet das 3G vom 3GS?

Optisch sind beide gleich, doch das Innenleben wurde aufgerüstet. Durch einen schnelleren Prozessor, eine Kamera mit 3 statt nur 2 Megapixeln und der Videofunktion, macht Apple das 3GS zum Besten seiner Art. Was sich natürlich im Preis niederschlägt.

Wo bekommt man nun ein iPhone 3GS ohne den teuren Vertrag?

Im Ausland bekommt man das 3GS mit 16 GB für 599€ und mit 32 GB für 699€. Durch seine Einzigartigkeit hat Apple eine Monopolstellung und lässt sich seine neueste Errungenschaft teuer bezahlen. T-Online hat im Zusammenhang mit einem Vertrag den Preis drastisch reduziert, aber die Tarife sind sehr teuer und das ist nicht unser Ziel.

Ein Lösungsansatz wäre bei eBay zu finden. Hier werden iPhone 3GS ohne Vertrag mengenweise angeboten. Achten Sie beim Kauf unbedingt auf das Herkunftsland. Im Falle eines Garantieanspruchs hat Apple diesen auf das Kaufland beschränkt. Sie müssten im Zweifelsfall also vielleicht nach Frankreich oder Italien um einen Anspruch auf Reparatur zu bekommen.

Was sind Neverlock und Unlock?

Achten sie desweiteren beim Kauf auf diese zwei Begriffe. Geräte mit Neverlock stammen aus Belgien, Griechenland, Russland, Slowakei, Tschechien, Hong Kong oder Italien, wobei letzteres als bevorzugtes Land gilt. In Diesen Geräten funktioniert jede SIM-Karte ohne weiteren Aufwand und Updates sind jeder Zeit möglich.

In den USA, England und Deutschland dagegen, werden nur iPhones mit Simlock angeboten. Mit ihm wird das Handy auf ein bestimmtes Land und/oder Anbieter festgelegt. Durch die Entwicklung eines sogenannten „jailbreaks“ kann dies umgangen und das iPhone 3GS im Anschluss auf Unlock umgeschalten werden. Anfängern ist davon aber abzuraten, weil dadurch der Garantieanspruch verfällt und bei unwissender Anwendung des jailbreaks das ganze Gerät unbrauchbar gemacht werden kann. Dann kann man es vielleicht nur noch als defekt bei eBay reinstellen.

Zurück zum Kauf bei eBay. Wenn Sie auf der Suche nach Ihrem iPhone 3GS sind, schauen Sie sich die Verkäufer genauso gut an wie das Handy. Da viel Geld und Popularität im Spiel sind, wird viel Schund getrieben. Viele positive Bewertungen, bereits verkaufte iPhones und der volle Lieferumfang sind ein Muss. Dieser sollte auf dem Foto zu klar erkennen sein, um keine Zweifel offen zu lassen. Die Preise für das 16 GB iPhone liegen hier, wie eingangs erwähnt, rund um die 600 €. Gräte die bereits unlocked sind, kosten im Schnitt 30 € mehr für den Aufwand.

Wer das 32 GB 3GS haben möchte sollte, genau wie beim 16 GB, den Markt lange genug beobachten. Die Preise können dank eBay immer wieder variieren und mit etwas Glück und Geduld macht mein sein Schnäppchen über eBay.

Wer sich mit einem Simlock dagegen zufrieden gibt, kann deutlich sparen. Anbieter aus England verkaufen die 16 GB Variante für umgerechnet 490 € und das iPhone 3GS mit 32 GB kostet knapp 600 €. Eine wesentliche Ersparnis.

Darüber hinaus sind funktionstüchtige, aber gebrauchte iPhones viel günstiger zu erstehen. Diese werden zurzeit noch sehr selten angeboten, aber schlagen in jedem Fall den Originalpreis um Längen. Auch nach solchen Angeboten sollten Sie Ausschau halten.

Es gibt aber nicht nur eBay. Viele Auktionshäuser wollen dem Marktriesen ein Stück vom Kuchen wegnehmen und so kommt es, dass sich immer mehr Auktionshäuser im Internet auftun. Der Vorteil für den Käufer. Sollte es sich um Auktionen handeln, können Sie hier mit weniger Mitbietern rechnen. Ein Fakt, der sich auch im Preis auswirken wird. Lassen Sie sich aber von tollen Angeboten nicht fehlleiten, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Sein Sie also auf der Hut vor Betrügern.

Cent-Auktionen

Ein paar seltene Chancen bieten sich auch bei Anbietern wie Swoopo & Co. Sollte hier ein iPhone 3GS ohne Vertrag angeboten werden, gilt es Ruhe und Geduld zu beweisen. Bei dieser Art der Auktion, steigen die Gebote pro Abgabe um einen oder zehn Cent. Für jedes Gebot muss aber eine Gebühr, z.B. 50 Cent, gezahlt werden. Mit jedem Gebot, verlängert sich die Auktion wieder um ein paar Sekunden. Dadurch kann das Ende einer solchen Auktion sehr lange hinausgezögert werden.

Dafür gibt es einen unschlagbaren Preis. Durch die Gebotsregeln und die Gebühren wird er nur langsam in die Höhe getrieben. Er endet teilweise mit Ersparnissen von 50% und mehr. Für ein Neugerät. Die Kosten decken sich für den Anbieter durch die entstandenen Gebühren. Da Anbieter dieses Auktionstyps ständig zunehmen, sind auch nicht alle Augen auf einen gerichtet. Mit dem richtigen Timing bekommen Sie das iPhone 3GS hier zum Bestpreis.

Eigenimport

Wem das Ganze zu stressig und unübersichtlich erscheint, der kann sich selbst auf die Suche machen. Mit der Möglichkeit des Eigenimports lässt sich auch Geld sparen. Im Nachbarland Belgien verkauft der Anbieter Mobistar das iPhone 3GS. Aber auch hier liegen die Preise bei 599 € bzw. 699 €. The Phone House aus Belgien liefert für 575 € das iPhone aus, aber leider nur in Belgien. Das gilt auch für Mobistar. Man muss sich also in das Nachbarland begeben. Sicherlich nur sinnvoll, wenn man nahe der Grenze wohnt.

Natürlich gibt es auch in Deutschland viele Shops die das Handy vertreiben. Die Preise liegen hier über dem Durchschnitt, liefern aber mit 1 Jahr Garantie aus. Wie bei vielen Anbietern, werden Gutscheine angeboten, welche einem starke Rabatte liefern können.

3gstore

iphoneohnevertrag:

Ein Import aus den USA kann sich als kluge Entscheidung erweisen, weil der Kurs vom Dollar zurzeit dem Euro sehr günstig gegenüber steht. Je nach Kurslage sind hier top Bedingungen zu finden. Ob die Handys auch in Deutschland funktionieren und ein deutsches Wörterbuch einprogrammiert haben, sollte erfragt werden. Letzteres kann im Bedarfsfall nachgerüstet werden. Wichtig sind die Garantiebestimmungen. Im schlimmsten Fall, muss das defekte iPhone zur Reparatur wieder in die USA eingeflogen werden. Dabei kann viel Zeit ins Land gehen. Erkundigen Sie sich nach den Bedingungen bei den Herstellern vor Ort. Am besten jemand mit Deutschkenntnissen, der das die ganze Problematik auch versteht.

Tarife

Hat man sich für das iPhone seiner Wahl entschieden, muss noch der richtige Tarif gefunden werden. Da das iPhone schon einen stolzen Preis hat, wollen wir hier möglichst günstig bei wegkommen.  Bei der Wahl ist maßgeblich das eigene Verhalten entscheidend. Da das iPhone mit Internetzugang geliefert wird, sind die Kosten für die jeweilige Datenmenge zu vergleichen. Hier ein paar Beispiele:

Simyo und blau.de bietet für 9,95 € mtl. eine Datenmenge von 1 GB. Weiterhin zahlt man 9 Cent pro Minute und SMS.

Bei Tchibo bezahlt man 15 Cent je Gesprächsminute und SMS. Für 9,95 € bekommt man mit 500 MB nur die halbe Datenmenge zur Verfügung gestellt. Für die meisten Anwender reicht das aber auch aus. Es sei denn, man lädt viel Musik, schaut sich Videos an oder surft auf Seiten mit viel Inhalt. Für jedes weitere MB werden 24 Cent veranschlagt.

Das Angebot von O2 richtet sich an Vieltelefonierer. Ab 6,80 € im Monat bekommt man eine Full Flatrate mit unbegrenztem Volumen. Dazu kommen aber noch 51€ für den gesamten Service.

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Preisvergleich für das iPhone 3GS ohne Vertrag gegen Vertrag

T-Mobile hat mit Abstand das beste Angebot. Mit dem Tarif Complete 120 Friends für 39,95 € im Monat und einem Kaufpreis von 89,95 € erhält man das iPhone wesentlich günstiger. Die Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten mit der Grundgebühr verrechnet ergibt einen Preis von 958,80 € + die Kosten für die Anschaffung. Dafür erhält man aber ein Rundum-Sorglospaket. Dazu zählen eine Internetflat, 120 Freiminuten, sowie eine Weekend-Flat inklusive. 40 SMS und 5 MMS sind ebenfalls mit dabei.

Da der Gesamtpreis sich hier weit über dem des 3GS ohne Vertrag bewegt, ist es eine Sache des Rechnens. Es lohnt sich nur, wenn man viel telefoniert und vor allem regelmäßig unterwegs surfen möchte. Ob es wirklich nötig ist, immer und überall mit dem Internet verbunden zu sein, liegt im Auge des jeweiligen Betrachters.

Das Angebot kann insofern von Vorteil sein, wenn man die 600 bzw. 700 Euro nicht auf ein Mal zu Verfügung hat und es in einer Art Raten abbezahlen möchte.

Auch der Anbieter Base hat ein Paket geschnürt. Dieses ist aber um einiges teurer und deswegen nicht weiter erwähnenswert.

Fazit:

Der Markt für iPhones ist sowohl innerhalb als auch außerhalb von Deutschland groß. Die Möglichkeiten eines der heißbegehrtes Geräte zu bekommen sind noch größer. Dabei muss aber vieles beachtet werden, um unnötigen Ärger zu vermeiden. Mit etwas Glück kann jetzt schon ein günstiges Modell ergattert werden. Wer sich in Geduld übt, für den ergeben sich in einem halben Jahr sicherlich schon bessere Konditionen. Wer jetzt zur Weihnachtszeit den Drang nach dem iPhone 3GS verspürt, muss dafür tief in die Tasche greifen. Der Name Apple steht für hohe Qualität, aber auch für hohe Preise.

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